Aus der Wissenschaft

Erinnerungen an einen Brief aus Wittenberg nach Rom

Redaktion am 03.06.2025

Über eine leider verpasste ökumenische Chance. Von Ulrich Bartosch, Präsident der Universität Passau.

1. Ein bemer­kens­wer­ter Absender

Im Jah­re 2015 wur­de ein Brief aus Wit­ten­berg nach Rom“ gesandt, der eine ent­waff­nend sym­pa­thi­sche Zustim­mung zur Enzy­kli­ka Lau­da­to si‘“ aus­drückt. Mit Blick auf das 10-jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Enzy­kli­ka sei an die­se Epi­so­de erin­nert. Im Brief heißt es: Ich spü­re und tei­le Ihre Sor­ge um unser gemein­sa­mes Haus. Mich besticht und ermu­tigt Ihre Klar­heit, Ihr Wahr­heits­mut, Ihre Hoff­nung.“1 Absen­der des Schrei­bens aus der Luther­stra­ße in der Luther­stadt-Wit­ten­berg an den Bischof von Rom war kein Gerin­ge­rer als der pro­tes­tan­ti­sche Pfar­rer Fried­rich Schorlemmer.

In vie­ler Hin­sicht kann Schor­lem­mer als eine der mar­kan­ten pro­tes­tan­ti­schen Per­sön­lich­kei­ten der gesamt­deut­schen Nach­kriegs­zeit bezeich­net wer­den.2 1983 trat er mit einer Pro­test­ak­ti­on im Luther­hof in Wit­ten­berg für eine Welt­öf­fent­lich­keit in Erschei­nung. Durch den Kunst­schmied Ste­fan Nau wird ein Schwert zu einer Pflug­schar umge­schmie­det.3 Der dama­li­ge Pre­di­ger der Schloss­kir­che zu Wit­ten­berg, Fried­rich Schor­lem­mer, liest dazu poli­ti­sche und reli­giö­se Tex­te. Als Event des Wit­ten­ber­ger Frie­dens­krei­ses zum Evan­ge­li­schen Kir­chen­tag wird dies auch von aus­län­di­schen Gäs­ten wahr­ge­nom­men und die Bil­der eines ARD-Fern­seh­teams gehen um die Welt.4 Schor­lem­mer wird so zu einem beson­ders pro­mi­nen­ten Gesicht der DDR-Frie­dens­be­we­gung und wird zum Kreis der wirk­mäch­ti­gen DDR-Dis­si­den­ten gerech­net. Auch in den Tagen der Wen­de nimmt er eine akti­ve Rol­le ein und gehört am 4. Novem­ber 1989 zu den Red­nern auf dem Alex­an­der­platz.5 Nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung bleibt er als kri­ti­sche Stim­me öffent­lich prä­sent und her­aus­for­dernd. Mit Gre­gor Gysi schreibt er ein Buch zur Situa­ti­on in Deutsch­land mit DDR-Ver­gan­gen­heit.6 Die bei­den tou­ren aus­gie­big durch die Bun­des­re­pu­blik, um über ihre so unter­schied­li­che per­sön­li­che Geschich­te mit Blick nach vor­ne zu diskutieren.

Die­ser wort­ge­wal­ti­ge christ­li­che Strei­ter eines poli­tisch ver­ant­wort­li­chen Pro­tes­tan­tis­mus schreibt – gleich­sam von Luthers Kan­zel aus – an den Bischof von Rom: Dass ich als Pro­tes­tant (durch Her­kunft und aus Über­zeu­gung evan­ge­lisch) aus Wit­ten­berg von Ihnen, einem Papst in Rom, begeis­tert sein könn­te, das wür­de Mar­tin Luther sehr ver­wun­dert haben.“7 Und für­wahr, die­ser Brief ist bemer­kens­wert und bedeut­sam, unge­ach­tet der betrüb­li­chen Tat­sa­che, dass der Emp­fän­ger des Schrei­bens nie geant­wor­tet hat und womög­lich auch kei­ne per­sön­li­che Kennt­nis von die­sem hoff­nungs­vol­len Signal erhal­ten hat. Dazu wer­de ich spä­ter noch eini­ge per­sön­li­che Bemer­kun­gen fest­hal­ten. An die­ser Stel­le zitie­re ich zunächst aus der Schluss­pas­sa­ge des Brie­fes um dann eine Ver­bin­dung zur Enzy­kli­ka als einer – bis­her ver­pass­ten – öku­me­ni­schen Chan­ce her­stel­len zu können:

Sie sind empört. Mit Recht. Sie haben Ihre Enzy­kli­ka wie ein Mani­fest an die Welt gerich­tet. Sie ist ein Trom­pe­ten­weck­ruf, sie ist eine Hoff­nungs­fan­fa­re für mensch­li­che Ein­sicht und Mit­fühl­sam­keit, und sie ist eine Lock­flö­te in ein ein­fa­che­res, rei­che­res, gerech­te­res, unmit­tel­ba­re­res Leben. Sie spre­chen als eine Auto­ri­tät der Welt­chris­ten­heit nicht nur 1,2 Mil­li­ar­den Katho­li­ken in der Welt an, son­dern alle Men­schen, die wol­len, dass die­se Welt gut bewohn­ba­rer Lebens­ort bleibt: für alle Lebe­we­sen.“8

2. Ein Augen­blick der öku­me­ni­schen Chance

Die Begeis­te­rung von Fried­rich Schor­lem­mer war echt. Er zeig­te sich gera­de­zu freu­dig auf­ge­regt durch die Lek­tü­re des Tex­tes und die Ver­or­tung die­ser leben­di­gen Gedan­ken beim geist­li­chen katho­li­schen Ober­haupt im römi­schen Vati­kan. Für den Wit­ten­ber­ger Pfar­rer ver­ge­gen­wär­tig­te die Enzy­kli­ka vie­le ver­trau­te Gedan­ken, die schon die DDR-Umwelt- und Frie­dens­be­we­gung in öku­me­ni­schem Dia­log for­mu­liert hat­te.9 Die Frie­dens­be­we­gung war auch wich­ti­ger Impuls­ge­ber für den Kon­zi­lia­ren Pro­zess für Gerech­tig­keit, Frie­den und Bewah­rung der Schöp­fung“ in den 80er Jah­ren, der in einer Öku­me­ni­schen Ver­samm­lung“ der Chris­ten in der DDR, noch vor dem Mau­er­fall, beson­de­ren Aus­druck fand: Wenn gegen alles Gerech­tig­keits­emp­fin­den in unse­rer Welt Mil­lio­nen Men­schen in Armut zugrun­de gehen und gegen alles ver­nünf­ti­ge Lebens­in­ter­es­se unse­re Mit­welt zer­stö­re­risch aus­ge­beu­tet wird, so liegt das an der Ver­göt­zung von Wohl­stand und Wirt­schafts­macht und des sie garan­tie­ren­den Wirt­schafts- und Indus­trie­sys­tems das uns gefan­gen nimmt.“10 Dass nun der Papst den Schrei den Armen und den Schrei der Mut­ter Erde als gemein­sa­mes Weh­kla­gen bestimmt und wie er dies mit­teilt, war für Schor­lem­mer gleich­sam ein Signal, dass genau jetzt die Zeit für den öku­me­ni­schen Auf­bruch zur Ret­tung der Schöp­fung gekom­men sei: Das Jahr 2017 könn­te Impuls wer­den für den uner­le­dig­ten Gedan­ken eines öku­me­ni­schen Kon­zils und eines erneu­ten ent­schlos­se­nen Auf­grei­fens des Dia­logs der Reli­gio­nen, um deren frie­dens­schaf­fen­des Poten­ti­al wirk­sam wer­den zu las­sen, statt zuzu­se­hen, wie die Reli­gio­nen wei­ter­hin in mör­de­ri­sche Stel­lung gebracht wer­den.“11

Fried­rich Schor­lem­mer hat­te wahr­lich Geschich­te erlebt und erfah­ren, wie eige­ne Wirk­sam­keit in die Geschich­te ein­greift. Er hat­te ein rei­fes Gespür für die Zei­chen der Zeit und für die Zeit zur Zei­chen­set­zung. Sein Brief aus Wit­ten­berg nach Rom“ war eine mutig über­for­dern­de, aus­ge­streck­te Hand, um die Chan­ce des Augen­blicks gegen­wär­tig zu machen. Das 500-jäh­ri­ge Jubi­lä­um der Refor­ma­ti­on mit gro­ßer welt­wei­ter Auf­merk­sam­keit auch für den his­to­ri­schen Ort des Gesche­hens, war aus sei­ner Sicht ein geeig­ne­ter Reso­nanz­raum, um die gro­ße, nöti­ge Ein­heit zur Ret­tung der Welt leben­dig wer­den zu las­sen. Sicher­lich war er sich der Grö­ßen­un­ter­schie­de‘ zwi­schen Absen­der und Adres­sat des Brie­fes bewusst. Und eben­so sicher ist die ört­li­che Beleh­nung Luthers als his­to­ri­schem Pen­dant kein Beleg von gro­tes­ker Selbst­über­schät­zung. Es ist die ernst­haf­te gemein­sa­me Betrof­fen­heit und die brü­der­li­che Sor­ge um die Schöp­fung, die Schor­lem­mer den Mut gab die­sen Brief wirk­lich zu schrei­ben und abzu­sen­den. Für ihn war deut­lich gewor­den, dass es zwi­schen ihm und dem Ver­fas­ser der Enzy­kli­ka eine tie­fe, see­li­sche Ver­wandt­schaft geben muss.12

Der öku­me­ni­sche Geist ist gleich­sam beson­ders spür­bar, wenn man sich aus der Erfah­rung des pro­tes­tan­ti­schen Frie­dens- und Umwelt­dis­kur­ses das Ver­ständ­nis der Enzy­kli­ka erschließt. Dann erscheint das päpst­li­che Schrei­ben als neue Ver­ge­gen­wär­ti­gung ver­trau­ter Ein­sich­ten. Dies könn­te man anhand eini­ger aus­ge­wähl­ter Autoren auf­zei­gen, was hier nur erwähnt wer­den kann.13 Die Kon­tu­ren einer Inte­gra­len Öko­lo­gie im Hori­zont einer christ­li­chen Welt- und Schöp­fungs­vor­stel­lung erschei­nen dann gleich­sam als Vor­bo­ten und Ver­bün­de­te von Lau­da­to si‘.

Für Fried­rich Schor­lem­mer gab die Enzy­kli­ka jeden­falls den hoff­nungs­vol­len Anlass für einen öku­me­ni­schen Appell: Soll­ten wir nicht die dog­ma­ti­schen Strei­tig­kei­ten hin­ter uns las­sen und uns unse­rer Ver­ant­wor­tung gemein­sam stel­len, die­ser wun­der­ba­ren Schöp­fung ein guter Bun­des­ge­nos­se zu sein, als Geschöp­fe, die beru­fen sind zur mit-schöp­fe­ri­schen Tätig­keit auf die­ser Erde, als Mit-Schöp­fer des Schöp­fers, als mit und neu­schaf­fen­de Mit­ge­schöp­fe, die ihre Mensch­lich­keit als Mit­mensch­lich­keit und als Mit­ge­schöpf­lich­keit ver­ste­hen und aus­prä­gen ler­nen.“14

Die­se Zei­len kön­nen durch­aus als Beschrei­bung der Quint­essenz der christ­li­chen Les­art von Lau­da­to si‘ ver­wen­det wer­den. Sie schlie­ßen im Wesent­li­chen an den erwähn­ten Kon­zi­lia­ren Pro­zess zu Frie­den, Gerech­tig­keit und Bewah­rung der Schöp­fung“ an.

Die Enzy­kli­ka von 2015 ver­fügt über ihre Aus­sa­ge­kraft auch ohne beson­de­re his­to­ri­sche Anknüp­fun­gen. Es ist auch her­vor­zu­he­ben, dass Lau­da­to si‘ hohe Auf­merk­sam­keit erfah­ren hat und erfährt, weil sie nicht zwin­gend in ihrer reli­giö­sen, theo­lo­gi­schen Dimen­si­on gele­sen wer­den muss. Sie öff­net sich eben auch einem pro­fa­nen Dia­log. Dane­ben ist sie selbst­ver­ständ­lich und not­wen­di­ger­wei­se ein theo­lo­gi­scher Ent­wurf, der in der katho­li­schen Welt wesent­lich als aktu­el­ler Bei­trag von Papst Fran­zis­kus im Jah­re 2015 gera­de­zu gese­hen wird. Dabei wird über­se­hen, dass – vor allem für vie­le pro­tes­tan­ti­sche Chris­ten – die Enzy­kli­ka als Wie­der­auf­nah­me der Dis­kur­se des kon­zi­lia­ren Pro­zes­ses erschei­nen muss. In einer Dis­kus­si­on im Rah­men der Woche der Umwelt 2016 im Bun­des­prä­si­di­al­amt kon­sta­tier­te der vor­ma­li­ge Gene­ral­se­kre­tär des Welt­kir­chen­ra­tes Kon­rad Rai­ser: Ich hal­te die Enzy­kli­ka des­halb für einen Mei­len­stein, weil sie die Hin­der­nis­se, die an die­ser Stel­le bestan­den haben im Blick auf die Anthro­po­lo­gie und die Über­win­dung des Anthro­po­zen­tris­mus in glaub­wür­di­ger Wei­se aus dem Weg räumt und damit, wie ich fin­de, sehr hoff­nungs­vol­le Per­spek­ti­ven für die Wei­ter­füh­rung des öku­me­ni­schen Gesprächs eröff­net.“15

In der katho­li­schen Welt wird die­se mög­li­che Ver­or­tung einer inte­gra­len Öko­lo­gie in einer gemein­sa­men öku­me­ni­schen Ideen­ge­schich­te weni­ger beach­tet. Dabei ist hier nicht nur eine Über­ein­stim­mung in der Pro­blem­sicht vor­han­den, wie sie auch für den Dia­log mit pro­fa­nen Posi­tio­nen besteht. Die beson­de­re Chan­ce liegt in der Ver­wandt­schaft der theo­lo­gi­schen Grund­le­gun­gen einer inte­gra­len Öko­lo­gie, die somit das Zeug hät­te, öku­me­nisch frucht­bar zu wer­den. Dies hat auch Fried­rich Schor­lem­mer erkannt und gespürt. Des­halb ist die­ser Brief aus Wit­ten­berg nach Rom so enthu­si­as­tisch und per­sön­lich aus­ge­fal­len. Und des­halb ist es auch eine trau­ri­ge Tat­sa­che, dass eine Begeg­nung zwi­schen dem Wit­ten­ber­ger Luthe­ra­ner und dem Römi­schen Bischof nicht zustan­de kam. Ver­mut­lich ist die­se Begeg­nung aktiv ver­hin­dert wor­den. Fried­rich Schor­lem­mer und auch die dama­li­ge Bot­schaf­te­rin am Hl. Stuhl, Annet­te Scha­van, haben mir von den erfolg­lo­sen Anbah­nun­gen eines per­sön­li­chen Tref­fens erzählt. Ich selbst habe mit Kol­le­gen wenigs­tens die direk­te Zustel­lung des Brie­fes über einen nahe­ste­hen­den Kar­di­nal sicher­stel­len wol­len. Ob dies am Ende geglückt ist?

Am 9. Sep­tem­ber 2024 ist Fried­rich Schor­lem­mer ver­stor­ben. Papst Fran­zis­kus ver­schied am 21. April 2025. Die­se Chan­ce ist ver­passt. Aber die Chan­cen zur öku­me­ni­schen Kraft­ent­fal­tung von Lau­da­to si‘ blei­ben bestehen. Wer­den sie auf­ge­grif­fen werden?

1 Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten. Hal­tun­gen, die wir jetzt brau­chen, Frei­burg i.Br.: Ver­lag Her­der 2016, S. 8

2 Zur Per­son: https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​p​I​X​q​4​v​hoQi4.

3 Sie­he: https://​www​.mdr​.de/​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​/​d​d​r​/​p​o​l​i​t​i​k​-​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​f​r​i​e​d​e​n​s​b​e​w​e​g​u​n​g​-​s​c​h​w​e​r​t​e​r​-​z​u​-​p​f​l​u​g​s​c​h​a​r​e​n​-​w​i​t​t​e​n​b​e​r​g​-​s​t​e​f​a​n​-​n​a​u​-​100​.html

4 Sie­he: https://​www​.mdr​.de/​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​/​d​d​r​/​p​o​l​i​t​i​k​-​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​/​k​i​r​c​h​e​/​f​r​i​e​d​r​i​c​h​-​s​c​h​o​r​l​e​m​m​e​r​-​s​c​h​w​e​r​t​e​r​-​z​u​-​p​f​l​u​g​s​c​h​a​r​e​n​-​100​.html; Als Wür­di­gung im Rück­blick eine Ver­an­stal­tung am glei­chen Ort 2023 mit Ver­le­sung der Tex­te von Schor­lem­mer durch sei­nen Sohn: https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​R​Y​K​2​q​x​5GbzA.

5 Bleibt doch hier…“: https://​www​.dhm​.de/​a​r​c​h​i​v​/​a​u​s​s​t​e​l​l​u​n​g​e​n​/​4​n​o​v​e​m​b​e​r​1989​/​s​c​h​o​r​l​.html.

6 Gre­gor Gysi/​Friedrich Schor­lem­mer: Was blei­ben wird. Gespräch über Her­kunft und Zukunft, Ber­lin: Auf­bau Ver­lag 2015.

7 Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten, a.a.O., S. 10.

8 Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten, a.a.O., S. 11.

9 Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten, a.a.O., S. 15f.

10 Zit. nach Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten, a.a.O., S. 21f.

11 Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten, a.a.O., S. 152.

12 Vgl. Bernd Buch­ner: Wit­ten­ber­ger Wür­di­gung. Ein evan­ge­li­scher Theo­lo­ge nennt den Papst sei­nen Mit­bru­der, Dom​ra​dio​.de, 15.06.2016, https://​www​.dom​ra​dio​.de/​a​r​t​i​k​e​l​/​s​c​h​o​r​l​e​m​m​e​r​-​l​o​b​t​-​p​a​p​s​t​-​e​n​z​y​k​l​i​k​a​-​l​a​u​d​a​to-si; Zugriff: 07.05.2025.

13 Als Bei­spie­le sei­en hier erwähnt: Carl Fried­rich von Weiz­sä­cker: Die Zeit drängt. Eine Welt­ver­samm­lung der Chris­ten für Gerech­tig­keit, Frie­den und die Bewah­rung der Schöp­fung, Mün­chen, Wien: Carl Han­ser Ver­lag, 1986; Gün­ter Alt­ner: Natur­ver­ges­sen­heit. Grund­la­gen einer umfas­sen­den Bio­ethik, Darm­stadt: Wis­sen­schaft­li­che Buch­ge­sell­schaft, 1991; Georg Picht: Ist Human­öko­lo­gie mög­lich? In Con­stan­ze Eisen­bart (Hrsg.): Human­öko­lo­gie und Frie­den, Stutt­gart: Klett-Cot­ta, 1979; Klaus Micha­el Mey­er-Abich: Wis­sen­schaft für die Zukunft. Holis­ti­sches Den­ken in öko­lo­gi­scher und gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung, Mün­chen: Ver­lag C.H.Beck 1988.

14 Fried­rich Schor­lem­mer: Unse­re Erde ist zu ret­ten, a.a.O., S. 156.

15 Zitiert nach Video-Auf­zeich­nung, Pro­jekt: Lau­da­to sì, Die päpst­li­che Enzy­kli­ka im Dis­kurs für eine Gro­ße Trans­for­ma­ti­on, Katho­li­sche Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt (KU), Ver­ei­ni­gung Deut­scher Wis­sen­schaft­ler (VDW), Fach­fo­rum auf der Woche der Umwelt des Bun­des­prä­si­den­ten 2016, Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung vom 8. Juni 2016 mit Prof. Dr. Hart­mut Graßl, Weih­bi­schof Dr. Dr. Losin­ger, Prof. Dr. Kon­rad Rai­ser u.a., sie­he Minu­te 08:51 bis 10:09, https://www.youtube.com/watch?v=bpLsj-Ijtbs&list=PLUjudMxCeNoq2NbbpxaEPy5fcV4-xot‑o&index=2; Zugriff: 07.05.2025.

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