Bild: Anna Hofmeister
Das Gebet, der Lobpreis, die Stille - es gab und gibt viele verschiedene Initiativen gläubiger Menschen, die genau dies erfahrbar machen wollen. Und damit einen Raum eröffnen, in dem Begegnung mit Jesus möglich wird. Hier ein paar Erfahrungen:
Believe and Pray
Was war BnP für mich?
Das ist eine schwierige Frage. Believe and Pray war so vieles – Angefangen von einem Raum der Freude bis hin zu einem Raum der Überforderung. Bisher kannte ich keinen Ort, an dem man sich so kritisch und hoffnungsvoll mit dem Ewigen, Unbegreifbaren auseinandersetzt. So viele junge Leute zu sehen, die offen und ehrlich miteinander diskutieren, eine gute Zeit miteinander verbringen und gleichzeitig versuchen, in die Fußstapfen der Kirche mit ihren 2000 Jahren Geschichte zu treten, verblüffte mich und half mir, mehr aus mir selbst herauszukommen und im Glauben zu wachsen. Noch immer zehre ich von den guten Vorträgen und den spannenden Begegnungen mit Menschen, die teilweise viele hundert Kilometer hergereist waren, um mehr über Jesus zu erfahren.
Wie hat sich mein Leben dadurch verändert?
Wo soll ich anfangen? Ich durfte im Glauben wachsen, durfte lernen, Beziehungen tiefer zu leben, darf viele wundervolle Menschen meine Wegbegleiter und Freunde nennen. Die Abende waren meist das Highlight der Woche an dem man regelmäßig erfahren durfte, wie nah unser Gott denn ist.
Meine damals nicht gläubige Freundin war anfangs skeptisch, aber durfte ähnliche Erfahrungen machen, bis sie sich schließlich taufen ließ. Mittlerweile ist sie meine Frau und wir erinnern uns so gerne an die wundervollen Abende.
Es ist schön zu sehen, wie sich so viele durch diesen Gebetskreis zum positiven verändern durften! (Johannes Niederhofer)
ICF Karlsruhe
Bild: ICF Karlsruhe
Steffen und Sybille Beck, leitende Pastoren des ICF Karlsruhe, schicken einen Gruß.
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
ICF Karlsruhe ist eine überkonfessionelle Freikirche auf biblischer Grundlage, die aus dem Traum entstanden ist, Kirche für die Menschen wieder dynamisch, lebensnah und zeitgemäß zu gestalten. Wir träumen von einer Kirche, in der Jesus Christus im Zentrum steht. Er entfacht in ihr eine unvergleichliche Leidenschaft, die sich in lebensverändernden Predigten, kraftvollem Worship und überfließender Kreativität entfaltet. In dieser Kirche feiern und genießen wir die Beziehung zu unserem himmlischen Vater voller Enthusiasmus und lernen ihn in all seinen Facetten immer tiefer kennen. Als Kirche ist es unsere Leidenschaft, dass Menschen Jesus Christus ähnlicher werden, furchtlos leben und ihr Umfeld positiv verändern. (Auszug aus der Vision des ICF Karlsruhe)
Nightfire Altötting
„Die Freude am Herrn ist eure Stärke.”
Lieber Bischof Stefan,
zu Ihrem 60. Geburtstag möchten wir als Jugendliche der Gebetsgruppe NIGHTFIRE Ihnen von Herzen gratulieren und Gottes reichen Segen wünschen. Es ist uns ein Anliegen, Ihnen unseren tief empfundenen Dank und unsere Wertschätzung auszusprechen.
Seit Anfang an, als Sie Bischof unseres Bistums geworden sind, haben Sie uns unterstützt: Durch Ihre Wertschätzung und indem Sie uns als junge Initiative Ihr Vertrauen geschenkt haben. Aber mehr noch, Sie waren uns ein geistlicher Begleiter und ein Hirte mit offenem Herzen.
Ihre Begeisterung für Christus, Ihre Liebe zur Eucharistie und Ihre persönliche Nähe haben uns tief geprägt und ermutigt. Wir denken besonders an gestaltete Hl. Messen mit Ihnen, Segnungsgottesdienste, das Wochenende in St. Barbara in Passau mit Ihnen und die Firmlings-Specials in St. Magdalena. Einmal haben Sie uns einen wichtigen Rat mitgegeben: Wir sollten als Gemeinschaft einander im Glauben stärken und uns gegenseitig tragen.
Als NIGHTFIRE-Gruppe tragen wir den Wunsch im Herzen, Menschen zu Jesus zu führen. Wir sehnen uns danach, dass sie Ihn neu kennenlernen und ihre Beziehung zu Ihm hin vertiefen. Wir wollen Zeugnis für Ihn ablegen, indem wir zu jeder Zeit Feuer und Flamme sind und damit Sein Licht in jede Dunkelheit bringen. So wollen wir besonders jungen Menschen Räume eröffnen, in denen sie dem lebendigen Gott begegnen können – in Lobpreis, Impuls-Zeugnissen, Anbetung und dem Sakrament der Versöhnung. Es ist uns eine große Freude und Ehre, dass wir diesen geistlichen Weg auch mit Ihrer Unterstützung gehen dürfen. Ihre Wertschätzung und Ihr Vertrauen bedeuten uns viel. Möge der Heilige Geist Ihnen weiterhin die Weisheit, Kraft und Freude schenken, die Sie
brauchen, um Ihrer Berufung als Bischof auch in Zukunft mit Mut und Liebe nachzugehen.
Vergelt’s Gott für Ihr Wirken – und alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen für Ihr neues Lebensjahrzehnt! Ad multos annos!
In Verbundenheit und im Gebet,
Ihre Jugendlichen von NIGHTFIRE
Bild: privat
Abendstille Straßkirchen - Ein meditativer Wortgottesdienst
Bei einer Klausur des Pfarrgemeinderates Straßkirchen 2008 im Haus der Begegnung in Burghausen wurde die Idee geboren, eine neue Gottesdienstform in der Pfarrei regelmäßig anzubieten, um Menschen, die besonders Stille und Besinnung suchen, anzusprechen. Schnell war der Name „Abendstille“ und ein kleines Team gefunden, das die monatliche Abendstille anbietet. Seit Oktober 2008 findet nun jeweils am ersten Mittwoch im Monat die „Abendstille“ in der Straßkirchner Pfarrkirche vor einem großen Taizekreuz und vielen Kerzen statt. Diese meditative Feier dauert ca. 40 Minuten und hat seit Anfang an denselben Ablauf: Das Team begrüßt die Gläubigen beim Hereinkommen in die Kirche und wäscht ihnen dann die Hände – als Symbol dafür, dass man den Alltag nun hinter sich lassen und sich ganz in die Hände Gottes und die Stille hineingeben kann. Nach einem gemeinsamen Kreuzzeichen folgen ein Eröffnungsgebet, Impulse zum Tagesrückblick, Lobpreisgebet, Hören des Tagesevangeliums, kurzer Impulse zum Bibeltext, von den Teilnehmern formulierte Fürbitten, gemeinsames Vater uns und ein Segensgebet. Dazwischen werden meditative Lieder gesungen und immer wieder auch eine kurze Stille gehalten. Am Ende kann jede oder jeder noch solange in der Kirche bei leiser Musik bleiben, wie es ihm/ihr guttut.
Seit nun gut 16 Jahren wird die Abendstille mit dem Satz beworben: „Im gemeinsamen Singen, Beten, Schweigen, Bibel-Hören und Meditieren wollen wir Gott und uns selber näherkommen!“ Meist folgen zwischen 10 und 20 Personen dieser monatlichen Einladung!
Elmar Schmiedl, der von Anfang an im Abendstille-Team dabei ist, haben wir die Frage gestellt: Was bedeutet Ihnen die Abendstille? Elmar Schmiedl meint dazu:
Eine Begegnung mit Gott, Zwiesprache mit Ihn zu halten ist im Tagesablauf auf vielfältige Weise möglich. Beispielsweise durch ein Gebet, aber ebenso durch´s Erleben von Freude an Mitmenschen oder der Natur oder auch durch das Empfinden von Dankbarkeit — oder eben einfach in der bewussten Stille (auch bei leiser Musik) ohne großes Zutun, diese Begegnung zu finden. Und dieses bewusste, dem Schöpfer Nahe-sein, gelingt mir häufig in der „Abendstille“, wobei die Atmosphäre des Kirchenraumes, das große Kreuz, das Licht der Kerzen dies fördert und stützt. Damit ist sie für mich ein lieb gewordener Eckpunkt im Monatsablauf geworden.



