1. Einführung
Wenn ein Ordensmann Bischof wird, „bleibt [er zwar] Mitglied seines Instituts“, darf aber selbst entscheiden, inwieweit die Ideale und Verpflichtungen, die er mit der Ordensprofess eingegangen ist, mit seiner neuen Stellung vereinbar sind.1 Diese kirchenrechtliche Vorgabe bedeutet, dass der Bischof das Ordenscharisma, in dem er geistlich geformt wurde, in seiner neuen Aufgabe durchaus furchtbar machen kann. Bei Bischof Stefan Oster tritt diese Absicht deutlich im weitergeführten Namenszusatz zutage: SDB, Salesianer Don Boscos. Andererseits steht ein Hirte der Kirche exponiert in der Gesellschaft, weshalb viele Bischöfe ihre öffentlichen Äußerungen zurückhaltend formulieren. Das spontane Wort kann missverstanden, aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch missbraucht werden. Die pastorale Klugheit legt vor allem nahe, keine eindeutigen (partei-)politischen Stellungnahmen abzugeben. Es gibt freilich historische und gesellschaftliche Konstellationen, in denen es gilt, „ob gelegen oder ungelegen“ (2Tim 4,2) für das Evangelium einzustehen. Bleibt das prophetische Wort der Verantwortlichen aus, kann der Kirche ihre Salzfunktion abgesprochen werden, wie seinerzeit im aufziehenden Nationalsozialismus, dem nur wenige, wie beispielsweise der Münsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen oder der Berliner Bischof Konrad Graf von Preysing energisch die Stirn boten.
Vermutlich durch die historische Unterlassungsschuld sensibilisiert, trat die Deutsche Bischofskonferenz 2024 im Zuge der politischen Kampagne gegen eine, aus ihrer Sicht besorgniserregende Strömung in der Gesellschaft mit einer exponierten Presserklärung an die Öffentlichkeit.2 Sie bekannte sich „ausdrücklich“ zu den gleichzeitig auf „den deutschen Straßen“ stattfindenden Protestbewegungen ‚gegen rechts‘. Die Bischöfe unterstrichen dabei die Menschenwürde als den „Glutkern des christlichen Menschenbildes“ und stellten zurecht fest: „Völkischer Nationalismus ist mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar“. Nicht ausdrücklich, aber unmissverständlich sprachen sie sich gegen eine bestimmte politische Gruppierung aus. Dies aber, und auch der „Gemeinsame(r) Aufruf der Vorsitzenden der christlichen Kirchen in Deutschland zur Wahl des 21. Deutschen Bundestages am 23. Februar 2025“3 wurde in Teilen der Öffentlichkeit als „Der linke Wahlaufruf der Kirche“ kritisiert, nicht zuletzt deshalb, weil „weder die Überschrift noch der Inhalt […] von einem geistlichen Impuls getragen“ seien,4 das Dokument vielmehr als das Statement einer beliebigen weltanschaulichen Vereinigung gelesen werden könne.
2. Politische Behutsamkeit Don Boscos
Die heutigen, bis in die Kirche reichenden gesellschaftlichen Kontroversen erinnern an die Krisensituation, in der der hl. Johannes Bosco lebte und wirkte und seine Kongregation ins Leben rief. Die liberalen Kräfte gingen Mitte der sechziger Jahre des 19. Jhs. zugunsten der nationalen Einigung Italiens auf die Straßen und drängten darauf, sich ihnen anzuschließen. Don Bosco als kompromissloser Anhänger des Papsttums wollte hier nicht mitgehen. Stattdessen verfolgte er selbst und gab für seinen Orden die programmatische Maxime aus: „Meine Politik ist die des Vaterunser. Wir beten täglich in Vaterunser, dass das Reich Gottes auf die Erde komme, dass es sich immer mehr ausbreite, dass es immer gegenwärtiger werde, dass es immer mehr Leben, mehr Kraft und mehr Herrlichkeit besitze: Adveniat regnum tuum! Und darauf kommt es an.”5 Darauf bezugnehmend, gab das Provinzkapitel der Salesianer Don Boscos in Deutschland 2023 eine entsprechende öffentliche Erklärung: „Wie unser Gründer, der hl. Johannes Bosco (1815−1888), wissen wir uns der ‚Politik des Vater unser‘ verpflichtet. Das bedeutet: Gemäß der zentralen Vater-unser-Bitte um das Kommen des Reiches Gottes setzen wir uns ein für die Achtung der Menschenwürde sowie für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Damit wollen wir aus der christlichen Hoffnung heraus mitbauen an einer besseren Zukunft für die jungen Menschen.“6
Das Mitbauen am Reich Gottes ist bei den Salesianern Don Boscos immer eine konkrete Angelegenheit. Die Politik des Vaterunsers ist deshalb auch bei ihrem Gründer alles andere als nur ein spiritueller Überbau. Denn während in politischen Salons Piemonts über die soziale Frage auf lange Sicht hin lediglich problematisiert wurde, sah Don Bosco, gedrängt von der Liebe Christi (vgl. 2 Kor 5,14), die Notwendigkeit, den auf den Straßen Turins ratlosen Jugendlichen sofort und konkret zu helfen. Dabei galt es allerdings, in der überhitzten politischen Debatte der Zeit, gleichzeitig „klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben“ zu sein (Mt 10,16): „Sich in die gesellschaftliche Debatte zu verwickeln, bedeutete, sich zunächst ‚für‘ den einen und dann ‚gegen‘ den anderen zu stellen. Als ‚Sozialpriester‘ bekannt zu werden, bedeutete, sich umgehend von jeglicher Hilfe des Bürgertums und der Wohlhabenden abzuschotten. Vielmehr brauchte er sofortige Hilfe von allen Seiten, denn er wollte die armen jungen Leute nicht wieder auf die Straße zurückschicken.“7
Doch, bei aller Ähnlichkeit unterscheidet sich das Reich Gottes bei Don Bosco im Kern von der erwähnten modernen Aktualisierung. Während nämlich diese mit Menschenwürde, Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung die derzeitigen gesellschaftlichen Themen spiegelt, ist die Vision des Reiches Gottes bei Don Bosco eine theologische: Er spricht, gleichsam in liturgischen Kategorien, von Gegenwart, Leben und Kraft und von Herrlichkeit des Reiches Gottes. Und während man sich aktuell diesem „verpflichtet“ weiß, will es Don Bosco erbitten. Dieser feine Unterschied ist von entscheidender theologischer Tragweite, da die Bedingung der Möglichkeit der christlichen Erlösung nicht im menschlichen, sondern im Handeln Gottes bzw. im Evangelium gründet. „Der katholische Priester verfolgt keine andere Politik als die des Evangeliums“ (MB 6,679), meinte der Turiner Heilige. Zwar wird ihm, dem tiefen Marienverehrer, der soziale Sprengstoff des Magnifikat nicht entgangen sein, wo Gottes Souveränität über den Hochmut und den trügerischen Reichtum der Mächtigen (Lk 1,51−53) gepriesen wird. Aber bevor Maria davon spricht, bejubelt sie das Erbarmen Gottes, der auf die „Niedrigkeit seiner Magd“ geschaut hat und deutet damit die christliche Lebensordnung an: Vor allem anderen Engagement der Kirche steht die Doxologie, der Lobpreis Gottes. Die Politik des Vaterunsers oder des Evangeliums bedeutet also nicht den Rückzug der Kirche aus der Gesellschaft. Sie besagt nur, dass unter den drei Selbstvollzügen der Kirche, der Verkündigung und der Diakonie, deren sakramentliche Struktur, d. h. die Liturgie als „Höhepunkt und Quelle“ (SC 10) an erster Stelle steht. Sie rückt das kirchliche Engagement ins rechte Verhältnis zwischen Gottes- und Menschendienst. Denn, wie Benedikt XVI in seiner Freiburger Rede 2011 betonte: „Nur die tiefe Beziehung zu Gott ermöglicht eine vollwertige Zuwendung zum Mitmenschen, so wie ohne Zuwendung zum Nächsten die Beziehung zu Gott verkümmert.“8
2. Sakramentliche Gestalt des Bischofs- und Priesteramtes
Aus gemeinsamer Zeit in Benediktbeuern bleibt mir eine beiläufige Bemerkung des damals vor allem an der theologischen Systematik orientierten Studenten Stefan in Erinnerung: Die Liturgie sei nicht eines seiner theologischen Schwerpunkte. Nun ist durch seine Berufung auf den Bischofsstuhl die Liturgie an die erste Stelle getreten. Denn nicht nur, dass ihm in und durch die Weiheliturgie der „Geist der Führung“ verliehen wurde: wie schon bei den Aposteln, die „beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben“ sollten (Apg 6), aktualisiert sich das Bischofsamt in erster Linie darin, die Kirche „zum Lob seiner [Gottes] Herrlichkeit“ (Eph 1,14) anzuleiten, „zur Ehre und zum unaufhörlichen Lob deines Namens“, wie es in der Bischofsweihe heißt.9 Der Bischof soll Gott „als Hohepriester bei Tag und Nacht ohne Tadel … dienen“,10 um von hier aus dem Menschen und der Gesellschaft Orientierung zu geben. In der Befragung des Bischofskandidaten zur Bereitschaft, entsprechende Aufgaben zu übernehmen, steht die Liturgie zwar an letzter Stelle: „Bist du bereit, für das Heil des Volkes unablässig zum allmächtigen Gott zu beten und das hohepriesterliche Amt untadelig auszuüben?“11 Dies ist jedoch kein schmückendes Beiwerk, sondern die substantielle Krönung der ebenfalls erfragten Verkündigung und der Liebe zu den Armen. Denn die Bitte im Weihegebet selbst: „Unermüdlich erflehe er dein Erbarmen und bringe dir die Gaben deiner Kirche dar“,12 weist den Bischof als Erstbeter und Erstliturgen seines Bistums aus.
Als Erstliturge ist der Bischof eine sakramentliche bzw. liturgische Gestalt par excellence, eine Ikone der Gegenwart Christi in seiner Ortskirche, die in der Modellansprache zur Weihe deutlich herausgestellt wird: „Im Bischof, der umgeben ist von seinen Presbytern, ist unser Herr Jesus Christus selbst in eurer Mitte gegenwärtig, der Hohepriester in Ewigkeit.“13 Deshalb ist er übrigens nicht primär nach seinen Fähigkeiten, Bildungs- und Leitungsqualitäten zu beurteilen, wenngleich bei deren Fehlen die ikonische Sakramentalität erheblich verdunkelt, immer weniger gesehen und akzeptiert würde. Die Sakramentalität im Blick, steht Bischof Oster dem deutschen Synodalen Weg insofern kritisch gegenüber als dort die „stets unter Verdacht stehende ‚Macht der Bischöfe‘“ den Debattenhintergrund abgebe, und man dem „Streben nach Teilhabe an dieser Macht durch die Mitbestimmung der Laien“ nur strukturell genügen wolle.14 Hinter den „nicht wenigen Beschlüssen des Synodalen Weges [stehe] theologisch die ‚sakramentale Dimension‘ sowohl der Kirche wie auch des Menschen […], also letztlich […] die reale Gegenwart Jesu im Leben der Kirche und jedes Menschen“ zur Disposition.15 Das aber werde, so der Passauer Diözesanhirte, „ohne seinen [des bischöflichen Dienstes] sakramentalen Charakter zu eliminieren“, kaum gehen.
Die tendenzielle Demontage des sakramentalen Charakters der Kirche und ihres Amtes gibt nicht nur intern Anlass zur Sorge. Der evangelische Pfarrer von Wittenberg, Alexander Garth, äußerte sich im Hinblick auf den Synodalen Weg besorgt um „die katholische Farbe des Glaubens“ und würde die entsprechende „Protestantisierung der katholischen Kirche für ein großes Unglück halten“. Denn der „geistliche und physische Zustand der evangelischen Kirche ist […] noch schlimmer und die Auswirkungen der Säkularisierung noch verheerender als in der katholischen Kirche.“16 Die katholische Farbe des Glaubens aber hängt wiederum wesentlich mit der Liturgie zusammen, die im Zuge der Strukturdebatten seltsamerweise ebenfalls unter den Machtmissbrauchsverdacht geraten ist,17 die aber die Diskussion von der moralischen (‚wer ist wer bzw. hat den Vorrang‘) auf die geschenkhafte Seinsebene („nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder“; Mt 23,8) zu rücken vermag, so dass im Gottesdienst jedes „Ansehen der Person“ (Jak 2,1) prinzipiell ausgeschlossen ist (wenngleich es faktisch zuweilen leider anders aussehen mag). Ferner setzt die Liturgie vor aller Umkehrung der Strukturen die persönliche Umkehr voraus. In diesem Sinn hat Papst Franziskus in seiner Antwort an die „vier Frauen“ vom Synodalen Weg, auf die „Notwendigkeit des Gebets, der Buße und der Anbetung“ hingewiesen.18
3. Entweltlichung
Der sakramentliche Charakter des Ordo geht auf Jesus Christus zurück, den der Bischof und Priester liturgisch in persona Christi capitis repräsentieren. Christus ist aber nicht nur sacramentum, sondern auch exemplum des priesterlichen Dienstes. Das heißt, dass die liturgisch-repräsentative Identifikation mit Christus von der beruflichen Professionalität und dem Lebenszeugnis nicht zu trennen ist. Jesus hatte keinen Ort, wo er sein Haupt hätte hinlegen können und sandte die Jünger machtlos und besitzlos „wie Schafe mitten unter die Wölfe“ (Mt 10,16) aus. Geschichtlich bedingt, namentlich nach der Konstantinischen Wende, wurden demgegenüber die kirchlichen Amtsträger in die Rolle weltlicher Obrigkeit mit entsprechendem Status gedrängt. Bis heute wird von den hochdotierten ‚Kirchenfürsten‘ gesprochen, die als Upperclass der Gesellschaft wahrgenommen werden. Menschen aber, die zum Beispiel mit mehreren Jobs gerade über die Runden kommen, haben Mühe, einer wohlversorgten Kirche ihre Botschaft abzunehmen. Diese Situation vor Augen, sprach Benedikt XVI 2011 in Freiburg sein prophetisches Wort von der „Entweltlichung der Kirche“.19 Das wurde missverstanden als Plädoyer für den kirchlichen Sakristei-Rückzug, obwohl der Papst das Gegenteil betonte. Benedikt warnte vor der Tendenz „daß die Kirche zufrieden wird mit sich selbst, […] sich den Maßstäben der Welt angleicht“ und der „Organisation und Institutionalisierung größeres Gewicht als ihrer Berufung zu der Offenheit auf Gott hin, zur Öffnung der Welt auf den Anderen hin“ gibt.20 Das bedeutet mitunter auch, dass wenn die Kirche problematische Tendenzen in der Gesellschaft benennt, sie den Eindruck meiden sollte, ‚mit dem Strom gegen den Strom zu schwimmen‘ (Th. W. Adorno). Ihr jesuanisches Herz ist für alle, Sünder und Gerechte, prinzipiell offen (Mk 2,17) damit beim Ausreißen des Unkrauts der Weizen nicht zu Schaden kommt (Mt, 13,24 – 30). Nach dem Beispiel Jesu sucht die Kirche, nur über die Optimierung des Einzelnen das Kollektiv zu verändern. Denn er tadelt nicht das Schriftgelehrtentum und Pharisäertum an sich, sondern Schriftgelehrte und Pharisäer, die ihren Status missbrauchen. Er ist nicht Retter der Menschheit sondern des Menschen. Ihn kümmert nicht die Politik des Kaisers (Mk 12,17), sondern das Reich Gottes. Er will kein „Richter oder Erbteiler“ sein (Lk 12,14), sondern den Willen des Vaters erfüllen (Joh 6,38), damit die Menschen das Leben „in Fülle“ haben (Joh 10,10).
4. Fazit
Im Sinne Jesu nahm sich auch Don Bosco vor aller Politik jeweils des konkreten Individuums an. Junge Menschen sollten als „gute Christen“ „aufrichtige Bürger“ werden – das Grundprinzip seiner Pädagogik. Dabei widmete er besondere Aufmerksamkeit der Liturgie, speziell den Sakramenten der Beichte und der Eucharistie. Alle pädagogische Infrastruktur hatte die Katechese der Jugendlichen im Blick. Darüber hinaus legte Don Bosco großen Wert auf die würdige Liturgie, förderte die Kirchenmusik, übte mit den Jugendlichen den sonntäglichen Vespergesang ein, pflegte aus Liebe zur Kirche und ihrer Tradition den Gregorianischen Choral und gab entsprechende Publikationen heraus.21 Er sensibilisierte damit die jungen Katholiken nicht zuletzt für die Sakramentalität der Kirche, ihres Amtes und ihres Gottesdienstes. Gerade hier aber gilt das Prinzip des Vaterunsers bzw. die Verherrlichung Gottes, wie sie in den ersten drei Anrufungen zum Ausdruck kommt: Heiligung des Namens, Bitte um das Reich und die Hingabe in den Willen Gottes. Und wie der Vaterunser-Sakramentalität der Liturgie jede politische Aufladung abträglich ist bzw. sein sollte, so ist auch hohe Sensibilität angezeigt, um die auf sie aufbauende Amtssakramentalität durch prophetisch zwar naheliegende aber politisch strittige Positionen nicht zu gefährden. Nicht zuletzt in diesem Sinn schrieb Papst Benedikt XVI an das Generalkapitel der Salesianer Don Boscos 2008: „In einer Zeit […] wie der unseren ist es notwendig, die Zerstreuung des Aktivismus zu überwinden und Sorge zu tragen für die Einheit des geistlichen Lebens durch den Erwerb einer tiefen Mystik und einer starken Aszetik. Das nährt den apostolischen Einsatz und ist Gewährleistung pastoraler Wirkkraft.“22
1 Vgl. CIC, Can. 705*.
2 Vgl. DBK, Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar, in: https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2024/2024 – 023a-Anlage1-Pressebericht-Erklaerung-der-deutschen-Bischoefe.pdf (12. 2. 2025).
3 Gemeinsamer Aufruf der Vorsitzenden der christlichen Kirchen in Deutschland zur Wahl des 21. Deutschen Bundestages am 23. Februar 2025, Pressemeldung vom 11.02.2025, in: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/gemeinsamer-aufruf-der-vorsitzenden-der-christlichen-kirchen-in-deutschland-zur-wahl-des-21-deutschen-bundestages-am-23-februar-2025 (24. 3. 2025).
4 Alexander Kissler, Kommentar, in: https://www.nius.de/kissler-kompakt/news/mit-ihrem-wahlaufruf-schaden-die-kirchen-sich-selbst/e3da6946-5b9c-4e4a-a59d-fc6a442f3120 (17. 2. 2025). – Vgl. zur christologischen Begründung der Menschenwürde etwa: Christoph Böttigheimer, Christus, der zweite Adam. Zur christlichen Begründung der Menschenwürde als Teilhabe an Jesus Christus, in: MThZ 58 (2007), 15 – 26.
5 “La mia politica è quella del Padre nostro…”. G.B. Lemoyne, Memorie biografiche [MB] del venerabile don Giovanni Bosco, VIII, S. Benigno Canavese 1912, 593.
6 Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos, Miteinander – im Interesse der Jugend. Erklärung des Provinzkapitels der Salesianer Don Boscos [2024] zur politischen Situation in Deutschland und Europa, in: https://www.donbosco.de/aktuelles/nachrichtenarchiv/2024/Miteinander-um-der-Jugend-willen-Provinzkapitel-verabschiedet-Erklaerung-zur-politischen-Situation (18. 3.2025).
7 Il Movimento Giovanile Salesiano, Triveneto (ohne Autor), in:
https://www.donboscoland.it/it/page/26-don-bosco-la-politica-la-questione-sociale (12. 2. 2025).
8 Ansprache von Papst Benedikt XVI. bei der „Begegnung mit den in Kirche und Gesellschaft engagierten Katholiken“ in Freiburg am 22. 9. 2011, in: https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2011/september/documents/hf_ben-xvi_spe_20110925_catholics-freiburg.html (17. 2. 2025).
9 Vgl. Die Weihe des Bischofs, der Priester und der Diakone (Pontifikale I). Handausgabe mit pastoralliturgischen Hinweisen hg. von den Liturgischen Instituten Salzburg – Trier – Zürich, Freiburg u. a. 1994, 39.
10 Ebd. 40.
11 Ebd. 32. Über die Aufgaben des Bischofs vgl. auch KKK 893.
12 Weihe des Bischofs (wie Anm. 9), 40.
13 Ebd. 28. Vgl. LG 21: „In den Bischöfen, denen die Priester zur Seite stehen, ist … inmitten der Gläubigen der Herr Jesus Christus, der Hohepriester, anwesend.“
14 Stefan Oster, Ein Brief von Papst Franziskus an vier Frauen, in: https://stefan-oster.de/brief-papst-frauen-synodal/ (13. 2. 2025).
15 Ebd. („Grundlegende Anfragen“).
16 Alexander Garth, Brief eines protestantischen Pastors aus Wittenberg, in: https://de.catholicnewsagency.com/article/1354/brief-eines-protestantischen-pastors-aus-wittenberg (17. 2. 2025).
17 Vgl. Stefan Böntert u. a. (Hg.), Gottesdienst und Macht. Klerikalismus in der Liturgie, Regensburg 2021.
18 Zit. in: Oster, Ein Brief (wie Anm. 14).
19 Benedikt XVI., „Begegnung“ (wie Anm. 8).
20 Ebd.
21 Vgl. Josip Gregur, Ringen um die Kirchenmusik. Cäcilianische Reform in Italien und ihre Rezeption bei den Salesianern Don Boscos, München 1998 (Benediktbeurer Studien 5).
22 Schreiben von Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer am 26. Generalkapitel der Salesianer Don Boscos, Nr. 3, in: https://www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/letters/2008/documents/hf_ben-xvi_let_20080301_capitolo-salesiani.html (12. 3. 2025).



